KH (Karbonathärte) für Süßwasser

Die Karbonathärte (KH) des Wassers wird durch den Karbonat- und Bikarbonatanteil bestimmt.
Diese Messung ist besonders wichtig, da der KH- und der PH-Wert voneinander abhängen.

Die Karbonathärte ist die Lebensversicherung im Aquarienwassers.

Die Karbonathärte hält den ph-Wert des Wassers stabil und verhindert sowohl schnelle und drastische Anstiege als auch ein starkes Sinken des ph-Wertes (gleich ph-Sturz).

Wasser mit hoher Karbonathärte und wenig Kohlensäure hat einen hohen ph-Wert.
Dagegen sind karbonatarme Wasser mit viel Kohlensäure relativ sauer.

Bei einer sehr hohen Karbonathärte, ist der ph-Wert so sehr stabilisiert, dass er nur sehr schwer zu beeinflussen ist. Wenn bei einem sehr hohen KH der ph-Wert gesenkt oder mit CO² gearbeitet werden soll, ist sehr viel Säure bzw. CO² nötig, um das gewünschte Ziel zu erreichen.
Beim Einsatz von CO² kann dies gefährlich werden.
Daher sollte die Karbonathärte zuvor gesenkt werden.

Liegt die Gesamthärte um ein mehrfaches höher als die Karbonathärte, ist es sehr wahrscheinlich, das immer nur verdunstetes Wasser nachgefüllt wurde, statt einen regelmäßigen Wasserwechsel (10% alle 7 Tage) zu machen.
Die Karbonathärte sollte nicht unter 3 KH absinken.

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